Fa­mi­li­en- und Le­bens­for­men

Der Indikator Familien- und Lebensformen zeigt, wie sich das Zusammenleben in Deutschland seit Mitte der 1990er Jahre bis heute entwickelt hat.

Die Daten basieren auf dem Mikrozensus des Statistischen Bundesamtes. Mit der Erhebung im Jahr 1996 hat das Statistische Bundesamt auf das „Lebensformenkonzept“ umgestellt. Seitdem kommt es nicht mehr ausschließlich auf den familienrechtlichen Status, sondern auf die tatsächliche Form des Zusammenlebens an. So wird z.B. das Zusammenleben zweier Menschen, in der ein Partner noch verheiratet ist, als nicht eheliche Lebensgemeinschaft gewertet.

Zu den Lebensformen zählen Paare (Ehepaare und Lebensgemeinschaften, die mit und ohne ledige Kinder zusammenleben), alleinerziehende Elternteile mit Kindern im Haushalt sowie alleinstehende Personen (ohne Partnerin oder Partner und ohne Kind). Erfasst werden minder- und volljährige Kinder, sofern sie im Haushalt der Eltern bzw. eines Elternteils leben und ledig sind.

Der Indikator berücksichtigt die Familien- und Lebensformen am Hauptwohnsitz auf Basis des jährlichen Mikrozensus.

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Familien- und Lebensformen 1996 und 2016
Anteil der im Haushalt lebenden ledigen Kinder an der jeweiligen Familien- und Lebensform 1996 und 2016
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